Sieben Bösewichte

Les Contes D'hoffmann

Der eine gleicht einem Vampir, der nächste sieht auf den ersten Blick fast ein bisschen harmlos aus. Ein anderer trägt Vollbart, wieder andere haben wahlweise einen Geldsack oder einen Diamanten in der Hand.

So vielgesichtig die vier Bösewichter in Jacques Offenbachs „Les Contes d’Hoffmann“ sind, so unterschiedlich sind auch diejenigen, die Rolando Villazón als Hoffmann auf der Bühne des Nationaltheaters zeichnet. Das Böse hat viele Gesichter, doch es wird gemildert durch den ironischen Blick des Karikaturisten. Dass diese kleinen Kunstwerke aus der Zuschauerperspektive kaum zu sehen sind, ist natürlich ein grober Missstand, den wir hiermit beheben wollen.

Mesdames et Monsieurs, sehen Sie hier also erstmals die Miniaturbösewichte, die neben Lindorf, Coppélius, Dapertutto und Docteur Miracle alias John Relyea auf der Bühne zu sehen sind!

Kommentare

  • Am 26.11.2011 um 19:57 Uhr schrieb Elli

    G E N I A L !!! DANKE fürs veröffentlichen! Ich hoffe dass die Bilder künftig in der BSO gerahmt im Foyer hängen...so wie im Londer Royal Opera House die Cartoons von Caruso!
    PS: Auf die jeweils ersten Blätter hat "Hoffmann" einen Text geschrieben, erst auf die zweiten den Bösewicht gezeichnet... sind die Texte ein Geheimnis oder bekommen wir die auch zu sehen? :-)

  • Am 27.11.2011 um 01:17 Uhr schrieb MaxEmanuel

    Da hat die Staatsoper ja wahre Schätze mit Rolandos magischen Zeichnungen. Erst kürzlich wurden auf Klassik-Radio 3 Bilder von Villazon für einen guten Zweck versteigert - € 10.000 war der Erlös.
    Und bitte, wann hat es das schon mal gegeben, dass der Hauptakteur nicht nur so fantastisch singt, sondern auch wie ein Profi vom Residenztheater spielt, mit beschwingter Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit über die Bühne tanzt und dann auch noch für die Deko verantwortlich zeichnet? Ich hoffe die Staatsoper bewahrt sich dieses Multitalent Rolando Villazon.

  • Am 27.11.2011 um 16:54 Uhr schrieb Lea

    Eine tolle Idee, die Zeichnungen hier zu veröffentlichen! Danke!

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