Twitter-Schau: Eure Meinung zu „Tannhäuser“

22.05.2017

Die Premiere von „Tannhäuser“ ist vorbei. Wie fandet Ihr Oper, Sänger, Musik und Inszenierung? Wir haben Eure Meinungen für eine kleine Twitter-Schau gesammelt.

Wie hat Euch die Inszenierung gefallen? Sagt es uns hier oder via Twitter #BSOTannhäuser

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Kommentare

  • Am 22.05.2017 um 18:52 Uhr schrieb

  • Am 22.05.2017 um 18:52 Uhr schrieb

  • Am 22.05.2017 um 18:52 Uhr schrieb

  • Am 22.05.2017 um 18:53 Uhr schrieb

  • Am 24.05.2017 um 16:04 Uhr schrieb Jan Verlinden

    romeo castellucci

    Ich komme aus Brügge , Belgien, und kann die negative Presse zu dem wundervollem

    Tannhäuser in München nicht gut verstehen. Die Regie von Romeo Castellucci ist

    nicht nur einzigartig aber auch wunderschön und visionär. Ganz anders als das

    Regietheater der meisten deutsche Regisseure.Ich hoffe das er noch viele Chancen

    bekommt für andere Opern Wagners (der Ring!) . Castellucci begreift Wagner wie

    kein andere.

    Viele Grüsse aus Belgien,

    (Herr Bachler ist fantastisch!)

    Dr. J. Verlinden

  • Am 25.05.2017 um 05:44 Uhr schrieb S. Tauschhuber

    per saecula saeculorum...

    per saecula saeculorum...Ein Tannhäuser für Jahrmillionen... Unendlich viel nachzudenken gibt Romeo Castellucci seinem Publikum. Es irrt der Mensch solang er strebt, wobei hier das hilflose Irren als vergeblicher Lebensinhalt geradezu quälend sichtbar wird, das Streben nach Kunstvollendung, nach Anmut, nach Erbarmen geht ins Leere wie der verendende Abwärtslauf der Soloklarinette nach der 2. Strophe von Tannhäusers Lied im 1. Aufzug. "Wrong time, wrong place!" benennt der Regisseur den Ansatz seiner Sicht auf die Hauptfigur. Und das wird durchgehend sichtbar gemacht. Bis auf den rührenden Kinderstatisten des Hirtenknaben verdient sich keine der männlichen Figuren auch nur einen Funken an Sympathie. Lauter Vollidioten! Männer!

    "aus holder Ferne nahen süße Klänge", eine Fülle an erklärenden Details im Orchester, so noch nie gehört, durchwegs kammermusikalisch, durchsichtig, präzise und zugleich hochemotional (Solovioline!!!)

  • Am 25.05.2017 um 20:10 Uhr schrieb Dr. Wolfgang Neumann

    Unnötige Klugwisserei

    Es gehört anscheinend zum guten Ton, die Operninszenierungen, vor allem die von Wagneropern, nieder zu machen. Gebt doch diesen sonst nie gehörten, nie gelesenen, und dennoch schreibenden Leuten, kein Forum, und schließt dieses Portal.

  • Am 26.05.2017 um 00:58 Uhr schrieb S. Tauschhuber

    @Dr. Wolfgang Neumann

    Wer macht hier die Inszenierung "nieder"??? Hauptsächlich differenzierte, meist positive Urteile, speziell zu Castelluccis inspirierter Inszenierung.

  • Am 29.05.2017 um 10:02 Uhr schrieb Gisela Herting

    Tannhäuser 28.05.2017

    Wir sind von weit her gekommen, um diese Aufführung zu hören.. Das musikalische Erlebnis hat jeden km gerechtfertigt. besonders herausragend fand ich das intensive Dirigat von Petrenko, schöne Tempi, tolle Dynamik, hervorragende Sänger, allen voran Christian Gerhaher. Ein Riesenerlebnis!!

  • Am 29.06.2017 um 16:41 Uhr schrieb

  • Am 09.07.2017 um 18:30 Uhr schrieb Petra Brückner

    Wie schade!

    Leider gelang es mir nicht Karten für eine der Vorstellungen zu erhalten, umso mehr freute ich mich über den Stream. Ich ging von einem Live-Stream aus, nun stellte ich fest, dass auch der Internet-Stream zeitversetzt angeboten wird. Ab 21:45 Uhr! Ich gehöre der arbeitenden Bevölkerung an und da ist ein Ende des Streams gegen 02:00 morgens nicht drin. Wirklich schade und enttäuschend.

  • Am 09.07.2017 um 18:31 Uhr schrieb Petra Brückner

    Wie schade!

    Leider gelang es mir nicht Karten für eine der Vorstellungen zu erhalten, umso mehr freute ich mich über den Stream. Ich ging von einem Live-Stream aus, nun stellte ich fest, dass auch der Internet-Stream zeitversetzt angeboten wird. Ab 21:45 Uhr! Ich gehöre der arbeitenden Bevölkerung an und da ist ein Ende des Streams gegen 02:00 morgens nicht drin. Wirklich schade und enttäuschend.

  • Am 10.07.2017 um 13:15 Uhr schrieb Wilhelm Gietl

    Erklärungen wären gut!

    Ich habe die Aufnahme am 9.7.17 auf arte gesehen und bin wirklich begeistert von den Sängern, dem Orchester, der Regie. Ein Besuch ist, seitdem wir nicht mehr in München wohnen leider fast nicht mehr möglich! - Die Inszenierung ist voll Symbolik die für die "normalen", weniger gebildeten Opernliebhaber erklärt werden sollten.

  • Am 10.07.2017 um 13:15 Uhr schrieb Wilhelm Gietl

    Erklärungen wären gut!

    Ich habe die Aufnahme am 9.7.17 auf arte gesehen und bin wirklich begeistert von den Sängern, dem Orchester, der Regie. Ein Besuch ist, seitdem wir nicht mehr in München wohnen leider fast nicht mehr möglich! - Die Inszenierung ist voll Symbolik die für die "normalen", weniger gebildeten Opernliebhaber erklärt werden sollten.

  • Am 10.07.2017 um 13:15 Uhr schrieb Wilhelm Gietl

    Erklärungen wären gut!

    Ich habe die Aufnahme am 9.7.17 auf arte gesehen und bin wirklich begeistert von den Sängern, dem Orchester, der Regie. Ein Besuch ist, seitdem wir nicht mehr in München wohnen leider fast nicht mehr möglich! - Die Inszenierung ist voll Symbolik die für die "normalen", weniger gebildeten Opernliebhaber erklärt werden sollten.

  • Am 10.07.2017 um 13:15 Uhr schrieb Wilhelm Gietl

    Erklärungen wären gut!

    Ich habe die Aufnahme am 9.7.17 auf arte gesehen und bin wirklich begeistert von den Sängern, dem Orchester, der Regie. Ein Besuch ist, seitdem wir nicht mehr in München wohnen leider fast nicht mehr möglich! - Die Inszenierung ist voll Symbolik die für die "normalen", weniger gebildeten Opernliebhaber erklärt werden sollten.

  • Am 10.07.2017 um 13:15 Uhr schrieb Wilhelm Gietl

    Erklärungen wären gut!

    Ich habe die Aufnahme am 9.7.17 auf arte gesehen und bin wirklich begeistert von den Sängern, dem Orchester, der Regie. Ein Besuch ist, seitdem wir nicht mehr in München wohnen leider fast nicht mehr möglich! - Die Inszenierung ist voll Symbolik die für die "normalen", weniger gebildeten Opernliebhaber erklärt werden sollten.

  • Am 10.07.2017 um 16:08 Uhr schrieb Elke Meissner

    Eine musikalische Sternstunde!

    Bei einer derart hochkarätigen Besetzung sind die Erwartungen hoch gesteckt - und wurden nicht enttäuscht. Klaus Florian Vogt in derTitelpartie wie immer mit einer faszinierend hellen und überwiegend klaren Stimme. Dass seine Ausdrucksmöglichkeiten limitiert sind, ist bekannt - daran k.ann man sich stören, oder einfach die Schönheit der Stimme genießen.
    Christian Gerhaher wird dem ihm vorauseilenden Ruf voll und ganz gerecht: er besticht durch eine wunderbare Stimmführung, fein nuancierte Phrasierung und hohe Textverständlichkeit. Das "Lied an den Abendstern" war so unprätentiös und liedhaft schlicht (im besten Sinne des Wortes) vorgetragen und gerade deshalb so ungeheuer intensiv in der Wirkung.
    Georg Zeppenfelds schöner und kultivierter, dabei kraftvoller Bass wird in München hoffentlich noch oft zu hören sein.
    Elena Pankratova war durch die Regie zur szenischen Unbeweglichkeit verdammt, was sich zum Glück nicht auf ihre Stimme auswirkte. (Um mehr über sie sagen zu können, müsste ich sie noch ein- oder zweimal in der Rolle hören.)
    Last but not least war Anja Harteros eine ausdrucksstarke Elisabeth mit höchster emotionaler Tiefe.
    Kirill Petrenko versteht es wie kaum ein anderer, Wagners Musik in ihrer ganzen Bandbreite auszuloten und umzusetzen. Dabei bewegt er das Bayrische Staatsorchester zu einem perfekten Zusammenspiel mit Sängern und Chor. Für mich ist Petrenko zur Zeit der mit Abstand beste (Wagner-)Dirigent weltweit!
    Romeo Castelluccis Inszenierung hat für mich Stärken und Schwächen. Stark ist der radikale und kompromisslose Interpretationsansatz, der sich durchaus aus dem Libretto herauslesen lässt. So entspricht die Szenerie im Venusberg voll und ganz dem Überdruss und Ekel, den Tannhäuser empfindet und artikuliert. Tannhäusers Gefühle werden damit ganz direkt auf das Publikum übertragen. Während die bisherige Aufführungspraxis das Reich der Liebesgöttin als Lasterhöhle oder Edelpuff zeigt, immer sinnlich aufgeladen, voll explosiver Erotik, mit einer archetypischen Verführerin im Zentrum, bringt Castellucci das Gegenteil von Sinnlichkeit und Erotik auf die Bühne. Er zeigt die Pervertierung der Fleischeslust bis zum Exzess, in dem nur noch Fleisch und keine Lust mehr herrscht. Selbst die sinnlich ausladenden Kurven seiner Pankratova-Venus müssen im drastisch-lustlosen Fleischexzess untergehen.
    Den dritten Satz hat Thomas Gottschalk als Requiem angekündigt, als Dualität von Eros und Thanatos. Auch hier greift Castellucci zu drastischen Bildern, die in nekrophilem Voyeurismus den Prozess von Vergänglichkeit-Verfall-Verwesung darstellen. Auf der Bühne im Haus vielleicht noch akzeptabel, in den Nahaufnahmen der Übertragung kaum erträglich.
    Insgesamt nimmt bei Castellucci die Bühne, Ausstattung und Statisterie die Hauptrolle ein, während er die eigentlichen Protagonisten zu Statisten degradiert. Es gibt so gut wie keine Interkation zwischen den handelnden - oder hier: nicht-handelnden - Personen. Was dabei an Möglichkeiten vergeben wird, zeigt eine Szene im 2. Akt: Elisabeth zieht den auf Tannhäuser gerichteten Pfeil aus dem schon gespannten Bogen eines Sängers/Ritters, schreitet damit zu Tannhäuser und stößt ihm diesen Pfeil im Zeitlupentempo selbst in den Rücken. Ein starker Bühnenmoment - vielleicht der einzige!

  • Am 10.07.2017 um 17:11 Uhr schrieb Karel Sysmans

    heel duaal

    heel wat mooie dingen gehoord en gezien in deze voorstelliing: Een bijzonder mooie enscenering van de 2de act.
    Veel belovende erotische esthetiek in de venusberg-bacchanale....maar het werd uiteindelijk toch maarij een saaie
    pijltjjes-schieterij.... De 'passie' van de ' cupidootjes' was verder te zoeken, en dit in tegenstelling tot de zo heftig-passionele muziek van Wagner..
    .De bedoeling van de walgelijke venus-scene in act 1 was duidelijk.... maar ik vond het walgelijk...

    een uiterst-verfijnd zingende Wolram, ,in de zangwedstrijd en in het lied aan de avond-ster in act 3.

    Anja Arteros had best wel goeie momenten, ,maar kon me toch niet helemaal bevredigen. Ik miste enige 'warmte'.

    Klaus Florian Voght, :een heel weke lyrische stem, best wem mooi maar niet viriel genoeg voor een Tannhauser, en niet rebels genoeg voor een outcast.

    Regie , vooral in act 3:: geef er me een handleiding bij zodat ik begrijp wat je bedoelingen zijn.

  • Am 11.07.2017 um 12:14 Uhr schrieb Elisabeth Bernardi

    wann gibt es da eine Blue ray

    eine solch wunderbare, treffend in die Jetztzeit geholte Inszenierung,
    ich würde mich über eine Aufnahme zum Kauf sehr freuen, wann wird es diese geben, hoffentlich bald, ich möchte diese Oper genau in dieser Besetzung und Inszenierung gerne öfters anschauen, es wäre eine Bereicherung in meiner Wagner-Sammlung.

  • Am 11.07.2017 um 12:15 Uhr schrieb Elisabeth Bernardi

    wann gibt es da eine Blue ray

    eine solch wunderbare, treffend in die Jetztzeit geholte Inszenierung,
    ich würde mich über eine Aufnahme zum Kauf sehr freuen, wann wird es diese geben, hoffentlich bald, ich möchte diese Oper genau in dieser Besetzung und Inszenierung gerne öfters anschauen, es wäre eine Bereicherung in meiner Wagner-Sammlung.

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