Pulsaciones en ritmo!

KammermusikSchlagzeug

OPERcussion
OPERcussion

Wo auch immer OPERcussion, die Schlagzeuger der Bayerischen Staatsoper auftreten, tobt das Publikum. Nun bestreiten sie gemeinsam mit dem Komponisten und Pianisten Oriol Cruixent am 26. April ein komplettes Kammerkonzert in der Allerheiligen Hofkirche.

Und was für ein vielfältiges Programm die Schlagzeuger dort bieten! Neben zwei Werken von Bob Becker und Minoru Miki gibt es im ersten Teil des Abends ein Arrangement für zwei Vibraphone, Marimba und Continuo von Antonio Vivaldis Mandolinenkonzert G-Dur, das OPERcussion für ihre eigenen Zwecke bearbeitet hat. Ein barockes Konzert für Schlagzeug – so etwas hört man nicht alle Tage.

Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen Werke von Oriol Cruixent. Und falls Ihnen dieser Name irgendwie bekannt vorkommt: Ja genau, der Komponist ist der Bruder von Ferran Cruixent, dessen Schlagzeugkonzert Focs d’artifici beim Akademiekonzert im Januar von Peter Sadlo gespielt wurde. Ein Brüderpaar also, das sich voll und ganz dem Schlagzeug verschrieben hat.

Bei unserem Kammerkonzert wird Oriol Cruixents Suite iniciàtica („Initiationssuite“) uraufgeführt, die als Auftragswerk für OPERcussion entstanden ist. Nicht zuletzt auf Grund dieses Werks haben die Musiker den Abend mit „Eine Schlagzeug-Liturgie“ untertitelt: In vielen Kulturen werden Perkussionsinstrumente der Sphäre des Transzendenten zugeordnet. Durch immer wiederkehrende, eingängige Rhythmen werden Trancen erzeugt, die nicht selten zu ekstatischen Zuständen führen. Von diesem „Kern der Schlagzeugwelt“, wie es Oriol Cruixent formuliert, soll das Konzert in der Allerheiligen Hofkirche erzählen.

Einen Einblick in die Probenarbeit von OPERcussion und Oriol Cruixent gibt dieses Video:

 

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