Die Europatournee des Bayerischen Staatsorchesters, Teil II

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13.09.2010: Berlin

Folgen Sie dem Mann in der roten Jacke! An ihrem freien Tag in Berlin sind die Posaunisten Sven Strunkeit, Thomas Klotz, Uwe Füssel und der Tubist Stefan Ambrosius (v. l.) auf dem Weg in die Philharmonie zu einer freiwillig angesetzten Satzprobe für Strawinskys Petruschka. Fleißig, fleißig!

14.09.2010: Berlin

Hier haben die Blechbläser allerdings Pause – und können Fotos für’s Blog machen: Kent Nagano probt mit den Streichern des Bayerischen Staatsorchesters Richard Strauss’ Metamorphosen.

Staatsorchester and the City: Konzertpause in der Kantine der Berliner Philharmonie.

Empfang nach dem Konzert: Die Geigerin Johanna Kölmel hat sich mit Bernd Heinrich Dinter, dem Direktor für Stiftungen, Kunst und Kultur von Sal. Oppenheim unterhalten.

JK: Sie haben in den letzten Jahren eine enge Beziehung zum Bayerischen Staatsorchester aufgebaut. Was verbindet Sie mit uns?
Dinter: Die Verbindung entstand auf Initiative von Kent Nagano. Als er nach München kam, rief er mich an, es sei wichtig, dass das Orchester nicht nur im Operngraben spielt, sondern auch Tourneen macht. Es sollte die Stellung wieder einnehmen, die ihm gebührt: „Du bist jetzt bei Oppenheim – wir brauchen einen starken Partner. Diese Beziehung könnte eine Partnerschaft werden, in der man sich gegenseitig versteht.“ Das bedeutet auch in schwierigen Zeiten, und die Sal. Oppenheim hatte eine schwierige Zeit. Das Orchester hat zu uns gestanden und uns begleitet. Das ist nicht selbstverständlich und zeugt von großer Qualität.
JK: Was wollten Sie ein Orchestermitglied schon immer mal fragen?
Dinter: Ob ein Musiker schon jemals die Idee hatte, während eines Konzertes aufzustehen, und ein ganz anderes Stück zu spielen.
JK: Spielen Sie selbst ein Instument?
Dinter: Ja, ich spiele grottenschlecht Klavier und mag mich selbst nicht hören.

Das Klavierduo Götz Schumacher und Andreas Grau spielten im Konzert Luciano Berios Concerto für zwei Klaviere. Ihr Resümmee? „Das Orchester hat uns bei der Probe in München so souverän und entspannt begleitet, wie wir es selten in einer ersten Probe erlebt haben. Bedenkenlos konnten wir uns ganz auf unseren Solo-Part konzentrieren. Bei der Anspielprobe in Berlin war wegen des neuen Saals eine leichte Unsicherheit zu spüren, die Kent Nagano jedoch mit drei kleinen Korrekturen wegwischte. Am Abend gelang das Konzert perfekt.“

David und Goliath? Nö: Nur die Schuhe unseres Solo-Klarinettisten und die des Stellvertretenden Solo-Paukers.

Kommentare

  • Am 16.09.2010 um 11:01 Uhr schrieb Philipp F. Kölmel

    Grüße aus München!
    Ich wünsche Euch - und besonders meiner Schwester Johanna - eine sehr schöne und erfolgreiche Tournee.
    Vergesst das Oktoberfest nicht!

    Philipp

  • Am 16.09.2010 um 14:05 Uhr schrieb Eva Vorholt

    Ich war am Samstag in der Philharmonie in Essen und ganz begeistert von dem tollen Konzert. Schön, dass ich von Dortmund aus dieses Mal nicht so weit fahren musste, um das Bayerische Staatsorchester zu hören. Die Berichte und Fotos im Blog sind super und ich freue mich schon auf die Neuigkeiten von den weiteren Stationen

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