24 Stunden Rom

VatikanOrchesterTournee

Bereits frühmorgens um 7 Uhr hat unser 24-Stunden-Trip zum Papst mit der Busfahrt zum Münchner Flughafen begonnen. In Rom angekommen, wurden wir direkt zur Audienzhalle des Vatikans gebracht, um nach einem kleinen Imbiss gleich mit der Generalprobe zu beginnen. Maestro Nagano musste höchstpersönlich den Orchesteraufbau an die schwierigen akustischen Bedingungen anpassen.

Trotz der akustischen Schwierigkeiten: Unser erfahrener Solocellist Yves Savary zeigte sich beeindruckt von der Vatikanischen Audienzhalle, die satte 6500 Sitzplätze hat.

Die eindrucksvoll illuminierte Decke änderte leider nichts an den problematischen Lichtverhältnissen auf der Bühne.

Die einstündige Pause zwischen Probe und Konzert reichten angesichts der langen Warteschlange nicht für einen Besuch des Petersdoms.

Dafür blieb bei einem Spaziergang ein wenig Zeit für Entspannung und Kontemplation.

Insbesondere für unsere Bläser war der Tag eine konditionelle Herausforderung. Bruckners Te deum und seine 9. Symphonie verlangen den Tuben einiges ab.

Ein Bratschist in höchster Konzentration kurz vor dem Auftritt. Im Hintergrund: eine Skulptur des omnipräsenten Johannes Paul II.

Gut bewacht von der Schweizergarde konnte das Konzert beginnen.

Nach einem erfolgreichen Konzert und anschließenden Dankesworten des Heiligen Vaters wurden wir – nicht ohne einen Blick auf den nächtlichen Petersplatz – endlich zum wohlverdienten Hotel gebracht. Am nächsten Morgen steht schließlich schon wieder der Rückflug an. Und nur wenige Stunden nach der Ankunft in München ist Strauss’ Rosenkavalier zu spielen.

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