Fundstücke (16)

FundstückeRigolettoUnmögliche Enzyklopädie

Wie populär die Arie des Herzogs aus dem dritten Akt von Rigoletto werden könnte, hat Verdi schon vor der Uraufführung 1851 geahnt. Die Noten zu „La donna è mobile“ erhielt der Tenor Raffaele Mirate erst zur Generalprobe und musste dem Komponisten versprechen, diese Kantilene nicht zu Hause zu singen, nicht zu summen und zu pfeifen, „mit einem Wort, dass Du sie niemanden hören lässt.“ Spätestens seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts hat sie jeder im Ohr, nämlich aus der Choco Crossies-Werbung.

Welche Opernmelodien die Werbung ähnlich populär gemacht hat und was Oper und Pop sonst miteinander zu tun haben, klärt Die unmögliche Enzyklopädie 21: Pop am 16. Januar 2013 um 20.00 Uhr.

Kommentare

  • Am 01.01.2013 um 13:27 Uhr schrieb Rainer Jacob, Bremen

    Da ich eine wohl neue Opernform, die "gespielt konzertante Aufführung" liebe, hat mir der Rigoletto vom 28.12. sehr gut gefallen. Im anschließenden Podiumsgespräch wurde bestritten, dass das mehr eine konzertante Aufführung war. Man sollte dazu Frau Petibon fragen, worin sie mehr gespielt hat: In der konzertanten Aufführung des Figaro (Musikfest Bremen) oder in dieser "szenischen" Aufführung (die Sängerdurchreiche und den Hengst abgezogen).

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