#zuvielzuviel – Bilder des Übermaßes

05/23/2017

„Zu viel! Zu viel!“ – das sind Tannhäusers erste Worte in der gleichnamigen Oper. Nach langer Zeit voll Lust und Genuss im Venusberg hat er genug. Das stets und ständig Verfügbare bringt ihm nicht die erstrebte Erfüllung, das vermeintliche Paradies entpuppt sich als ein Ort, der alles hat und dem gerade deshalb etwas Entscheidendes fehlt, ja als eine Welt, von deren Überangebot an Annehmlichkeiten er sich sogar abgestoßen fühlt.

Es ist ein Gefühl, das wir vielleicht aus unserer eigenen Erfahrung und Lebenswelt kennen. Haben wir zu viel? Sehen, hören, riechen wir zu viel? Was macht Überdruss mit uns persönlich und gesellschaftlich? Unter dem Hashtag #zuvielzuviel sammeln wir Bilder des Übermaßes auf Instagram. Teilt mit uns Eure Eindrücke in Bildern und Gedanken!

#zuvielzuviel – Mach mit auf Instagram

Wo begegnen Dir Bilder oder Szenen des Übermaßes, des "Zu viel"? Wir suchen Deine Eindrücke und Gedanken unter dem instagram-Hashtag #zuvielzuviel. Markiere uns über @bayerischestaatsoper. Uns findest du übrigens auf instagram hier.

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Kommentare

  • Am 09.06.2017 um 18:02 Uhr schrieb Ruprecht Graf zu Castell

    Anregende und aufwendige Inszenierung von Tannhäuser

    Die Besetzung der Sänger und das Orchester unter Petrenko ist über jeder Kritik. Die Inszenierung ist einerseits faszinierend, andererseits nicht immer einleuchtend. Vor allem im 3. Akt fragt man sich, was das 7malige Hereintragen von Leichen soll. Ich verstehe es auch nicht nach der Lektüre der Erklärung Castelluccis im Programmheft. Die "teure Halle" in Vorhängen bedarf auch der Gewöhnung, stört aber nicht weiter. Am gelungensten fand ich den 1. Akt mit Venusberg. Insgesamt eine großartige Leistung des Opernhauses München. Glückwunsch!

  • Am 09.06.2017 um 21:02 Uhr schrieb Bruno Mellinger

    Venus im Sandhaufen oder Lehmberg

    In der Inszenierung von Alden, die ich mehrmals gesehen habe, durfte die Venus in Gestalt von Waltraud Meier ihren Traumkörper auch mit Unterleib vorzeigen, was den Abschied von Tannhäuser wohl schwer gemacht, von ihrer tollen Stimme ganz zu schweigen. Immerhin war die Sängerin Harteros ansehnlicher als frühere Darstellerinnen der Elisabeth, auch ihr Gesang konnte konkurrierenn.

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