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11.04.14

N° 206

Simon Boccanegra ist ein Mann, der sich verloren hat, ein Mann, der plötzlich versteht, dass er ein ganz anderes Leben hätte führen können, dass sein Leben anders verlaufen ist, als es hätte eigentlich sein müssen. – Dmitri Tcherniakov, Regisseur


4.04.14

N° 205

Ich brauche ein Theater der Sinne. Rauschhaft soll es sein; ich mag barocke Überwältigung durch Bilder, Musiken, exzessive Texte. – Michael Simon, Choreograph


28.03.14

N° 204

Ein Komponist ist ein Typ, der durch die Welt spaziert und ahnungslosen
Luftmolekülen seinen Willen aufzwingt, oftmals mit der Unterstützung ahnungsloser
Musiker. – Frank Zappa, Komponist


21.03.14

N° 203

Gott, diese nervöse Musik! Das ist ja gerade, als wenn einem lauter Maikäfer in der Hose herumkrabbelten. – Richard Strauss’ Vater über dessen „Salome“


15.03.14

N° 202

In der Oper spüre ich ganz intensiv, dass ich im Zentrum eines Resonanzraumes sitze. Ich komme mir vor, als säße ich im Bauch eines anderen Wesens, zum Beispiel eines riesigen Wals. – Matthew Barney, Künstler


7.03.14

N° 201

Und wann spielen wir nochmal die Kuvertüre? – ein 8-jähriges Mädchen in einem Workshop zu „La Cenerentola“


28.02.14

N° 200

Noch eh’ es anfängt hat man raus: / Der Ehemann ist nicht zu Haus! – Aus einem Gedicht über Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“, veröffentlicht 1912 in der Faschingsnummer der Zeitschrift „Die Musik“


24.02.14

N° 199

Können wir gleich noch eine Folge gucken? – ein etwa 4-jähriges Kind nach dem Sitzkissenkonzert


14.02.14

N° 198

Wenn die klassische Musik in 400 Jahren noch existiert, dann wird Schostakowitsch dabei sein. – Constantinos Carydis, Dirigent


7.02.14

N° 197

Was wäre, wenn der Tyrannenmord tatsächlich geklappt hätte? Und einen Moment lang bietet Mozart das an, am Schluss des 1. Akts höre ich sein Requiem durch. – Jan Bosse, Regisseur, über „La clemenza di Tito“



Wir auf