Er verleiht seinem Träger maßlose Macht, verwandelt Menschen, Riesen, Nibelungen und Götter in gierige Monster – und fordert volle 16 Opernstunden, um schließlich doch wieder dort zu landen, wo er herstammt: Wagners Ring. Wir haben der Kostümabteilung mal einen Besuch abgestattet um dieses Schmuckstück etwas genauer anzuschauen. Wichtigste Erkenntnis: Es gibt an der Bayerischen Staatsoper nicht den Ring des Nibelungen. Es gibt nur die Ringe; und zwar eine ganze Handvoll. Mehr…
Parallel zu den „Ring“-Premieren an der Bayerischen Staatsoper entwickeln die Medienkünstlerin Manuela Hartel und der Komponist Felix Leuschner mit der Website Ring-Motive einen interaktiven Opernzyklus im Netz, ganz frei angelehnt an Wagners Tetralogie. Bereits online ist der erste von vier Teilen „Wagalaweia“. In diesem Text nähert sich Manuela Hartel noch einmal ganz assoziativ den Inhalten dieses ersten Teils. Mehr…
Magie in Es-Dur, der Urzustand der Welt, das Fließen des Rheins: Viele sphärische Umschreibungen finden sich in der Literatur zu Wagners „Rheingold“-Vorspiel, in dem ein Instrument eine besondere Rolle spielt: Acht Hornisten spielen darin das Natur-Motiv im Kanon, knapp vier Minuten lang, bis die Rheintöchter zu singen anfangen. Wieviel handwerkliches Können, Konzentration und vor allem mentale Ruhe dafür nötig sind, erzählt Christian Loferer, der den ersten Einsatz hat. Mehr…
Was tun Floßhilde, Woglinde und Wellgunde eigentlich, wenn sie nicht auf der Bühne stehen? Zwischen dem Raub des Rheingolds in der ersten Szene und dem Beweinen seines Verlusts am Ende liegen schließlich fast zwei Stunden. Wir haben die Sängerinnen Okka von der Damerau, Eri Nakamura und Angela Brower in einer der Garderoben beim Spaßmachen erwischt. Mehr…
Die ersten Tage auf der Probebühne fordern die Phantasie aller Beteiligten auf ganz besondere Weise – es gibt noch keine Kostüme, kein Bühnenbild, keine Klangfarben des Orchesters. Unser Fotograf Wilfried Hösl hat diese frühe Probenphase für Wagners „Rheingold“ dokumentiert. Mehr…
Sich über Wagners Lautmalerei lustig zu machen, ist natürlich nicht schwer. Tieferes Verständnis für das „Wagalaweia“ der Rheintöchter zeigt hingegen Manni Kopfeck, der beste Freund vom Monaco Franze. Mehr…