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19.03.12

Vor und hinter dem Vorhang

Roter Samt. Davor ein ausverkaufter Zuschauerraum, der nach dem Abklingen des letzten Tones langsam erwacht. Man wagt wieder zu atmen, die Beine zu strecken, dem Nachbarn einen Blick zuzuwerfen. Dahinter das Abstreifen der Rollen und das Abfallen der Spannung. Applaus. Langsam braut er sich zusammen. Auf der Bühne stürmen Menschen umher. Soeben noch in Nebel und Dunkelheit gehüllt, erstrahlt sie nun in hellem Scheinwerferlicht. Der Beifall ist inzwischen angeschwollen. Statisten, Chor, Solisten, Regieteam – sie alle reihen sich auf für den letzten Höhepunkt des Abends: den Vorhang.

Von Melanie Lechmann

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