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21.09.13

O’tanzt is!

Was tut man, wenn man eine Spielzeit eröffnen möchte, die gleichzeitig mit dem größten Volksfest der Welt beginnt? Wenn sich in der Stadt Dirndl an Lederhose reiht und das gemeinschaftliche Ziel für 16 Tage die Theresienwiese zu sein scheint? Und vielleicht nicht das Nationaltheater?

Klare Antwort: Man bittet das Ensemble, die eigene Tracht aus dem Schrank zu holen, die Spitzenschuhe anzuziehen und für ein Wiesn-Foto zusammenzukommen. Perfekt, wenn der Nachbar das Hofbräuhaus ist und – auf gute Nachbarschaft! – kurzerhand die sonst so voll besetzte Schwemme sperrt, um ein solches Bild zu ermöglichen. Die kleine Überraschungskampagne des letzten Jahres, die so großen Erfolg hatte, wollten wir in diesem Jahr fortsetzen. Ballerinas im Dirndl, das passt, hat uns John Neumeier in „Illusionen – wie Schwanensee“ eindrucksvoll gezeigt, wunderbar zusammen. Vor allem hier in München.

Wenn sich am 21. September der Vorhang für John Crankos grandioses Meisterwerk „Romeo und Julia“ öffnet, das seit über vierzig Jahren unverändert auf dem Spielplan steht und das Publikum – und die Tänzer – seit jeher mitreißt und erschüttert, hat unser noch amtierender Oberbürgermeister den wohl begehrtesten Satz des Jahres bereits verkündet. Und wir schließen uns an. Bairisch, münchnerisch und vor allem künstlerisch: „O’tanzt is“ – auf eine schöne neue Spielzeit (und eine friedliche Wiesn)!

Von Susanne Ullmann

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