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25.09.13

Mit Zubin Mehta in Mumbai

In Mumbai erleben wir Zubin Mehta auf dem Gipfel seiner Kunst. Während in Kaschmir immer alles auch Politik war, geht es hier in Mumbai ausschließlich um Musik. Die beiden Konzerte im Jamshed Bhabha Theatre des NCPA Mumbai sind von geradezu atemberaubender Intensität.

Nicht zuletzt natürlich auch wegen unseres phantastischen Solisten Julian Rachlin mit einem unwiderstehlich mitreißenden Tschaikowsky-Violinkonzert…

… und Midori mit Beethovens Violinkonzert, musiziert mit höchster Sensibilität.

Der Funke der Begeisterung springt auch auf das Publikum über.

Können diese Augen lügen? „Zubin“ ist in Indien nicht einfach ein Dirigent: Er ist ein Idol.

„Meine halbe Familie wird kommen“, sagte Zubin Mehta vor dem Konzert. Vielleicht war’s am Ende doch die ganze?!

Viel Zeit bleibt nicht für Spaziergänge am „Marine Drive“.

Platz ist Mangelware in Mumbai, sogar auf den Verkehrsmitteln.

Das wichtigste Bauteil eines indischen Autos? Richtig, die Hupe. Diesen kleinen Clip hat unsere Kollegin Birgitta Rose von ihrem Hotelzimmer aus aufgenommen.

Eine Touristenkutsche, „made in Bollywood“ – im Video oben übrigens auch blinkend zu sehen!

Die Geigerinnen Verena-Maria Fitz, Rita Rózsa und Dorothea Ebert (v.l.) auf
„Tuchfühlung“ mit indischer Lebensart

Schlagzeuger Hermann Holler bei der Anprobe der neuen Matinee-Dienstkleidung des Staatsorchesters? Eher nicht. Für einen echten Turban benötigt man übrigens ca. 9 Meter Stoff. Der auf Hermanns Kopf hat nur ungefähr 3 Meter, sieht aber trotzdem umwerfend aus.

Eine Aufnahme unserer „Hausfotografin“ Christine Schneider mit Kult-Potential: Hornistin Milena Viotti beim Einspielen im NCPA Mumbai.

Helden im Hintergrund: Instrumententransport, Bühnenaufbau, Noten und vieles mehr lag in den Händen unserer Kollegen Daniel Mähr, Christian König und Benedikt Burkhard (v.l.) – ihr wart großartig, Jungs! Vorne Tourmanagerin Britta Meisner, berechtigterweise gelassen und gut gelaunt: eine Orchestertournee wie diese, ganz ohne organisatorische Fehltöne, ist alles andere als selbstverständlich.

Und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen: Bye bye, Mumbai, vom BSO aus dem original neapolitanischen Renaissance-Treppenhaus des Jamshed Bhabha Theatre.

Von Immanuel Drißner

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